19.10.2017

Fiveteen Fall Favorites

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Der Herbst und das Wetter machen mal wieder gemeinsame Sache und ich verfalle in Melancholie. In meine herbstliche-Hollywoodfilmartige-die Blätter fallen vom Baum-Romantik. Der Sommer ist vorbei, man kommt wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, als die Temperaturen begonnen haben zu fallen und eigentlich jeder kommt wieder in seinem normalen Alltag an, ohne den Drang zu verspüren, das schöne Wetter ausnutzen zu müssen. Man kann jetzt auch endlich mal wieder einen Gang runter schalten und Zuhause bleiben, weil draußen wieder ein Herbststurm weht und es regnet. Und deshalb habe ich ein paar gemütliche Sachen diesen Herbst vor oder auch schon erledigt.
  1. Kürbissuppe, überbackener Kürbis, Kürbisaufstrich... alles mit Kürbis bitte
  2. Lange ausgiebige Waldspaziergänge machen...
  3. ... und vielleicht sogar in Kombination mit Pilze suchen (erledigt ✓)
  4. In meinen Lieblings-Cafés warmen Tee und frischen Kuchen genießen
  5. Den Serienmarathon wieder aufleben lassen
  6. Kaminfeuer oder Lagerfeuer entfachen (erledigt ✓)
  7. Wieder übergroße Kuschelpullis tragen
  8. Mehr Sport treiben (besonders Klettern)
  9. Sich in ein neues Studium stürzen, nach meinem Sommertief
  10. Public-Viewing-Tatort-Abende besuchen
  11. Aufräumen. Sortieren. Ordnung machen. Besonders bei meinem Papierkram.
  12. Öfters mal den Wochenmarkt besuchen.
  13. Mal wieder mehr kochen und auch viel veganes ausprobieren
  14. Schonmal anfangen, sich jetzt Weihnachtsgeschenke zu überlegen und nicht wieder auf den letzten Drücker
  15. Und noch die letzten Sonnenstrahlen in diesem Jahr genießen

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15.10.2017

Wallpapers Herbst

Wer liebt sie nicht? Schöne Hintergrundbilder für den Computer oder das Smartphone. Und deshalb habe ich euch mal eine kleine Auswahl meiner liebsten zusammengestellt. Und für die Halloween-Liebhaber unter euch, habe ich auch zwei, meiner Meinung nach, sehr süße Wallpapers gefunden.
Wer aber noch nicht genug von dieser Auswahl hat, kann auch mal bei Pinterest vorbeischauen.

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1. Äpfel // 2. Laub // 3. Durchsichtige Blätter // 4. boo and stuff // 5. Kürbisse // 6. Blumen //

12.10.2017

Was ich diesen Sommer über das Leben gelernt habe

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Es gibt ja diese Tradition in den USA. Viele Kinder, Teens oder auch junge Erwachsene schreiben sich eine Bucket List für den Sommer, sprich was sie erlebt und erledigt haben möchten über die Sommerferien. Meist sind dort Erlebnisse wie "Eine riesige Poolparty veranstalten" oder "Einen Roadtrip machen" aufgelistet, aber es stehen dort auch sehr süße To-Dos drauf, wie, "Meinen ersten Kuss erleben". Ich finde solche Bucket Listen irgendwie schön. Sie zeigen in einer gewissen Weise die tiefsten Wünsche und Gefühle eines Menschen. Es stehen meistens Erledigungen drauf, an die man sich sein Leben lang erinnern möchte, an die man vielleicht auch nach 10 Jahren denkt und darüber lacht, was man sich eigentlich damals dabei gedacht hat.

Ich hatte keine Bucket List diesen Sommer. Anfang dieses Jahres hatte ich auch eigentlich ganz anderes diesen Sommer vor. Insgeheim hat ja sowieso denke ich jeder das Vorhaben, einen schönen Sommer zu haben, sich zu erholen und die Sonne zu genießen, aber irgendwie hatte ich selbst das nicht im Kopf.

Dezember 2015 habe ich die Zusage zu einem dualen Studium im Bereich Mechatronik bekommen. Für mich ist in gewisser Weise ein Traum in Erfüllung gegangen, obwohl ich nach meinem Abitur, was ich wenige Monate vorher bestanden habe, keine Ahnung hatte, wo ich in meinem Leben hin möchte. In den wenigen Monaten zwischen diesen beiden Daten, hatte ich alle erdenklichen Berufsbilder abgeklappert und bin irgendwie dann bei den Ingenieurwissenschaften hängen geblieben. Sie haben mich total beeindruckt. In der folgenden Zeit nach der Zusage bis September 2016, machte ich Praktika und bereitete mich auf das Studium vor. Ich war unglaublich aufgeregt und konnte den ersten Tag kaum erwarten. Die ersten drei Monate im Praxismodul waren auch wie ich es mir erhofft hatte, doch der neue Wohnort hat auch schon da angefangen an mir zu nagen. Während der Theoriephase an der Uni kam dann die Ernüchterung. Ich stellte fest, wie umfangreich alles war und wie stark im Verzug ich im Gegensatz zu anderen Studenten war. Mai diesen Jahres habe ich mich nur noch wie ein gejagte kranke Maus gefühlt. Über den Zeitraum des Studiums habe ich unbewusst jeglichen Kontakt zu Freunde aus der Heimat abgebrochen. Ich habe aufgehört meinen Hobbys nachzugehen. Ich habe keinen Sport mehr getrieben. Ich habe nur noch geweint. Und für mich waren das die klarsten Anzeichen, die Reißleine zu ziehen. Danach habe ich mich nur noch geschämt und abgekapselt. Meinen Geburtstag habe ich alleine verbracht, bin nur mit meinen Eltern was Essen gegangen. Ich habe meine Wohnung leer geräumt und bin wieder nach Hause gezogen.

Der Lichtblick kam durch ein Gespräch unter Kollegen. Ich erfuhr von einer Coaching-Agentur, die Abiturienten, Studienabbrechern und Unentschlossenen helfen möchte, den richtigen Weg für sich zu finden. Nach zwei Telefonaten und mehrwöchiger Wartezeit, saß ich in Düsseldorf in einem sehr großem Zimmer zwei Menschen gegenüber, die ich nicht kenne und denen ich jetzt so gut wie mein ganzes Leben erzählen soll. Ich erzählte von meinen Gefühlen, meinen Intentionen, meinen Hoffnungen und meinen Wünschen. Sachen die ich vielleicht sonst nie jemandem so erzählt hätte, weil ich mich zutiefst darüber geschämt habe. Ich bezeichnete das letzte halbe Jahr als "gescheitert", doch die beiden Coaches sahen diese Aussage als komplett falsch an. Ich solle diese Erfahrung als mein Recht und Privileg des Erwachsenwerdens anerkennen, da Ausprobieren und Ausprobiertes wieder zu verwerfen dazu gehöre. Zum Schluss konnte ich für mich erkennen, dass in Fall meines Studiums bestimmte Aspekte einfach noch nicht gut miteinander arbeiten wollten. Ich habe gemerkt und gelernt, mehr Nachsicht mit mir zu üben und solche Erfahrungen als Lernprozess zu sehen. 

Nach diesem Gespräch, welches sich über einen ganzen Tag gezogen hatte und wo ich auch mal den Tränen nah stand, hat es bei mir Klick gemacht. Ich habe an diesem Tag so viel über mich selbst gelernt, wie in meiner ganzen Lebenszeit nicht. Ich habe jetzt wieder Hoffnung und Mut. Ich schäme mich auch nicht mehr für mein beendetes Studium. Ich weiß, es ist absolut nichts falsches dran.

Alles in allem war meine erste Studienerfahrung die Hölle, aber auch die beste Erfahrung die ich erleben durfte. Für den nächsten Sommer erstelle ich eine Bucket List mit dem To-Do "Vergiss nicht zu leben!".

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07.10.2017

Stimmen in meinem Ohr {Podcasts}

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In letzter Zeit habe ich wirklich sehr großen Gefallen an Podcasts und Hörspielen gefunden. Keine Ahnung wieso, aber irgendwie entspannt es mich unheimlich jemanden reden zu hören, während man andere kleine Dinge erledigt, wo nicht zu viel Konzentration benötigt wird. Sei es Abspülen, Staubsaugen, ein bisschen Gymnastik oder sich neue Blogposts zu überlegen.
Besonders Podcasts finde ich mal eine angenehme Abwechslung zum Fernsehen. Keine Reizüberflutung durch minisekündlich wechselnde Bilder und eine viel zu dramatische Geräuschkulisse. Ein, zwei oder mehrere Personen, die sich miteinander über Themen unterhalten, diskutieren oder sich vielleicht auch mal trösten.

Ich habe gemerkt, dass besonders viele Blogger auf den Podcast-Zug aufgesprungen sind. Ich will ehrlich sein, bei manchen denke ich mir, um Himmels Willen, warum hat man dieser Person ein Mikro vor den Mund gestellt. Aber das ist natürlich Geschmacksache. Aber viele andere sprechen auch Themen an, die ich auch in meinem Alltag wiederfinde und irgendwie ist das wirklich herrlich erfrischend, auch mal bekannte Influencer über die "Probleme" des Alltags reden zu hören. Seien es Männergeschichten in Form von schrecklichen Tinder-Dates oder der chaotische Familienurlaub. Ich finde es aber auch unglaublich schön und bereichernd, auch dem Werdegang mancher Blogger zuhören zu dürfen. Deshalb möchte ich euch meine liebsten Podcaster heute mal vorstellen und wer weiß, vielleicht sitzt ihr irgendwann auch wie gefesselt auf eurem Stuhl/Sofa/U-Bahn-Sitz und hört einfach mal nur zu.

Podcast


#1
Die ersten beiden die ich euch gerne vorstellen möchte sind Masha und Lisa. Masha führt seit 2010 einen erfolgreichen Blog und Lisa ist seit 2013 bei Blogger Bazaar sehr erfolgreich. Was beide aber gleich haben, sie sind erfolgreiche Modeblogger. Kennengelernt habe ich beide völlig unabhängig voneinander und durch ganz unterschiedliche Dinge. Mashas Blog habe ich zuerst über den Blogspot-Feed gefunden, da war sie wirklich noch ganz am Anfang, aber irgendwie fand ich sie immer so schön natürlich im Gegensatz zu manch anderen Leuten in der Modebranche. Lisa habe ich über die Blogger Bazaar Flohmarkt-Aktionen kennengelernt. Sie hat zusammen mit ihren Kolleginnen einen Flohmarkt organisiert, wo Leser von Bloggern wie Masha die Klamotten kaufen konnten (was ich mir echt wieder wünsche) und irgendwie verfolge ich beide bis heute. Am begeistertsten war Ich aber, als die beiden dieses Jahr angefangen haben, gemeinsam einen Podcast zu starten. Man findet die beiden sowohl auf iTunes als auch auf Spotify.

#2
Auch eine der ich absolut gerne zuhöre ist Angela. Sie schreibt schon seit 2010 auf ihrem Blog und auch sie habe ich eigentlich zeitgleich mit Masha entdeckt. Ihr Podcast Herz über Kopf hat leider noch nicht so viele Folgen und ich habe alle bisherigen in einem Rutsch durchgehört. Wie auch auf ihrem Blog spricht Angela über Lifestyle und was ihr gerade so in den Kopf kommt. Besonders hat mir ihr Beitrag über Containern gefallen. Mir war das immer schon ein Wort, aber ich wusste nie so richtig, wie man sowas am besten anstellt und falls ihr genauso viele Fragezeichen über dem Kopf habt, wie ich sie hatte, dann hört einfach mal bei iTunes rein.

#3
Lina Mallon. Diese wunderschöne Erzählerin habe ich eigentlich eher ganz zufällig gefunden, nachdem ich Podcast-süchtig geworden bin und nach Neuem gesucht habe. Gefunden habe ich sie dann auf iTunes und nun ist sie auch auf Spotify. Lina hat angefangen mit ihrer Twenty Something Kolumne, aber wenn ich ehrlich bin, ihre spontanen Podcast habe ich noch viel lieber. Sie diskutiert mit sich selbst über Feminismus, ihren Alltag als Selbstständige und Männergeschichten. Aber auch die politische Meinung kommt nicht zu kurz. Und das finde ich besonders toll, Linas Meinung zu Geschehnissen in der Welt, denn sie hat doch nochmal eine andere Sicht, die mich immer neu überrascht.

#4
Nicola Erdmann und Julia Hackober sprechen mal wahre Wort in ihrem Podcast The Real Word und nein, dass ist kein Schreibfehler, es heißt Word und nicht World, worüber die beiden auch immer nochmal ein paar Menschen aufklären müssen. Es gibt doch eigentlich auch keine wahre Welt, oder? Das schöne an dem ganzen Podcast von den beiden ist, sie sprechen über die Themen, über die man auch nicht so gerne redet. Wie Authentizität bei Bloggern, warum Hochzeitseinladungen mehr Probleme als Freude mit sich bringen und, dass Rihannas Kurven niemandem helfen. Total amüsant und auch interessant den beiden zuzuhören. Zu finden sind sie auf iTunes und Spotify.
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